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Intent Recognition im Shop

Auf die Tastatur tippen

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Drei UX-Tipps für individuelle Relevanz

Individuell, relevant, kontextbezogen – das sind die magischen Stichworte im E-Commerce. UX-Designer interpretieren das klassische „Kundenwünsche verstehen“ neu und sprechen immer häufiger von „Intent Recognition“. Das bedeutet: Die Absicht des Kunden wird antizipiert und daraufhin passend Seiteninhalte, Produktauswahl, Inspiration und Kaufoptionen ausgerichtet. Drei Tipps, wie dies gelingen kann:

1. Eigene Shop-Suche optimieren

Aktuelle Studien zeigen, dass User, die die shop-eigene Suche benutzen, tendenziell häufiger kaufen und mehr ausgeben als andere Besucher. Händler sollten deshalb

  • „Keine-Ergebnisse“-Seiten vermeiden.
  • Synonym Mapping einsetzen und wenn ein User nach „Sandalen“ sucht auch Ergebnisse für „Sandaletten“, „Pantoletten“, „Flip-Flops“ anzeigen.

  • die Suche gleich mit passenden Trends verknüpfen.

2. Collaborative Filtering einsetzen

Collaborative Filtering ist eine Methode zur automatisierten Vorhersage von Benutzerinteressen. Ausgegangen wird von der Annahme, dass zwei Personen, die dieselben Produkte bestellen, auch ein Interesse an bestimmten weiteren Artikeln teilen. Händler können aus den bisherigen Käufen eines Nutzers Prognosen über seine Präferenzen ableiten und diese auf auf andere Produktgruppe oder auf neue Produkte, Kollektionen, Cross- und Upsales anwenden.

3. Persönliche Assistenten

Viele führende E-Commerce-Anbieter bauen derzeit ihre Kontakt- und Beratungsoptionen aus: Einerseits durch die Aufnahme von beliebten Kommunikationstools wie Messenger und Chat-Anwendungen, andererseits durch fortschreitende Automatisierung im Beratungsprozess.

Eine ausführlichere Version hat internetworld.de veröffentlicht: So funktioniert "Intent Recognition" im Shop

Über den Autor

Annette Exner
Director UX

Als Director UX ist Annette Exner Expertin für User Experience.