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Mobile is Everything

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“Smart Wearables sind ein tolles Tool fürs Marketing”

Barcelona ist der Nabel der mobilen Welt – wenn im Februar dort der Mobile World Congress stattfindet. Der MWC16 ist die wichtigste Veranstaltung der Mobilbranche mit mehr als 200 Ausstellern und mehr als 90.000 Besuchern. Alle großen Hersteller von Mobilgeräten sind vor Ort und zeigen – in teils aufwändigen Präsentationen – ihre neuen Devices. Die Keynotes des Kongresses werden live ins Web und in 24.000 Räume in 180 Hotels übertragen. Das Motto lautet: Mobile is Everything. Doch gilt das auch fürs Marketing? 

„Mobile ist im Marketing keine eigene Kategorie mehr. Alles ist mobile“, sagt Simon Loebel, Chief Digital Officer der UDG United Digital Group. „Man darf keine Marketing-Aktion mehr planen, ohne das mobile Szenario mitzudenken. Dabei bezieht sich ‚mobile’ weniger auf die Devices als auf die Nutzung. Es geht darum, attraktive Inhalte für unterwegs bereitzustellen. Dass diese auf allen Geräten optimal dargestellt werden müssen, versteht sich von selbst.“

Denn die Begeisterung der Deutschen für Mobilgeräte lässt nicht nach. Die Nachfrage nach Smartphones hat 2015 noch einmal kräftig angezogen, berichtet der Branchenverband Bitkom. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 26,2 Millionen Geräte verkauft, das ist ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg sogar um 22 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro.

Das mobile Internet hat – auch in hohen Bandbreiten – eine immer höhere Verfügbarkeit, zudem wird der Datenverkehr günstiger. „Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich auch bei mobilen Inhalten darauf konzentrieren können, die Bedürfnisse des Nutzers optimal zu erfüllen, ohne immer ein Augenmerk auf Datenmenge und Kosten beim User legen zu müssen“, so Simon Loebel.

Neben Smartphones und Tablets spielen auch Smart Wearables eine immer größere Rolle – nicht nur für die Gerätehersteller, sondern auch im Marketing. „Smart Wearables sind ein tolles Tool fürs interaktive Marketing, da sie einen engen Dialog zwischen Unternehmen und Konsument ermöglichen“, erklärt Simon Loebel. Wie beide Seiten von diesem Dialog profitieren, lässt sich gut am Beispiel von Smartwatches oder Fitness Trackern erklären. „Das Unternehmen erfährt persönliche Dinge über den Nutzer – damit meine ich nicht in erster Linie Körperwerte wie die Herzfrequenz, sondern insbesondere Informationen über Produktnutzung zum Beispiel von Laufschuhen. Der Nutzer erhält im Gegenzug einen echten Mehrwert in Form einer kompetenten Trainingsanalyse. Sein Aufwand ist gering: Er muss nur das Gerät tragen.“