Die passende Business-Intelligence-Lösung finden

Der Neun-Punkte-Check

Die richtige Business-Intelligence-Lösung gibt es nicht – aber für jedes Unternehmen eine passende. Wie Sie Ihren Bedarf ermitteln, zeigt Ihnen der Neun-Punkte-Check.

 

(Foto: Rawpixel.com/shutterstock)

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1. Was soll das System können?
Definieren Sie im ersten Schritt, welche Anforderungen Sie an das System haben. Welche Funktionen und Auswertungen sind unerlässlich, welche wären von Vorteil? Sie sollten dabei ganz konkret definieren, welche Fragestellungen mit dem BI-System tiefer beleuchtet werden sollen.

 

2. Wie flexibel soll die Lösung sein?
Wenn Ihre Branche eine hohe Dynamik ausweist, sollte sich die Software anpassen lassen, um künftige Anforderungen, die Sie heute noch nicht kennen, zu integrieren. Das betrifft zum Beispiel die Definitionen der zugrundeliegenden Datenbank.

 

3. Wie lange darf die Implementierung dauern und wie schnell sollen sich Änderungen umsetzen lassen?
Manche Systeme lassen sich schnell implementieren, bei anderen beträgt der Zeitaufwand mehrere Monate. Eine ähnliche Bandbreite gibt es auch bei Erweiterungen und Änderungen im laufenden Betrieb.

 

4. Mit welchen Systemen soll das System kompatibel sein?
Die BI-Lösung muss zur bestehenden IT-Infrastruktur passen und über die entsprechenden Schnittstellen zu anderen Systemen verfügen. Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Gibt es Extra-Services externer Anbieter, mit der die Software um zusätzliche Mehrwerte und Funktionen ergänzt werden kann?

 

5. Soll die Lösung in der Cloud arbeiten?
Die Modelle Software as a Service und selbst betriebene Lösung haben beide ihre Vor- und Nachteile. Dabei gilt es auch zu bedenken, welches technische Know-how im Unternehmen vorhanden ist. Nicht immer haben Firmen die Wahl: In einigen Branchen schließen die Anforderungen an die Datensicherheit eine Cloudlösung aus.

 

6. Welche Anforderungen gibt es an die Datensicherheit?
Die Anforderungen unterscheiden sich stark nach Branchen und Geschäftsmodell. In vielen Bereichen gibt es zum Teil sogar gesetzliche Vorgaben, wie Daten gespeichert werden müssen. In anderen benötigen Unternehmen zum Beispiel eine Audit-Funktion, um alle Änderungen an den Daten nachverfolgen zu können. Wieder andere Firmen möchten lediglich ihr Wissen vor der Konkurrenz schützen.

 

7. Welche unterschiedlichen Nutzerrechte werden benötigt?
Diese Frage ist eng mit den Anforderungen an die Datensicherheit verknüpft, in diesem Bereich unterscheiden sich viele sonst sehr ähnliche Lösungen zum Teil deutlich. Wie granular muss das Rechtemanagement sein? Dürfen alle Anwender auf die gleichen Daten zugreifen oder gibt es hier Abstufungen? Das sind grundsätzliche Entscheidungen, die unbedingt schon bei der Auswahl getroffen werden sollten.

 

8. Wie viele Nutzer sollen darauf zugreifen?
Je mehr Anwender eine Lösung verwenden, umso höher sind in der Regel die Lizenzgebühren. Und das führt schon zum nächsten, für viele Firmen wichtigsten Kriterium:

 

9. Was darf die Lösung kosten?
Für viele Unternehmen ein kritischer Faktor bei der Auswahl. Dabei sollten neben den Anfangsinvestitionen auch die Kosten für den laufenden Betrieb, die Wartung sowie eventuelle Änderungen, Erweiterungen und Anpassungen berücksichtigt werden.

 

Unternehmen, die diese neun Fragen für sich beantworten, haben die wichtigste Grundlage für die Auswahl gelegt: Sie kennen ihren Bedarf und wissen deshalb, worauf sie beim Vergleich der unterschiedlichen Systeme achten müssen, um die passende BI-Lösung zu finden.

 
 
bianca_weissflog_portrait

Über die Autorin:

Bianca Weißflog ist als Director Data & Process für die Entwicklung und Bereitstellung von aussagekräftigen Reports und Business Insights für Kunden der UDG verantwortlich. Sie hat bereits mehrfach BI- und Reporting-Lösungen von Grund auf neu implementiert und ist immer wieder begeistert, welche neuen Erkenntnisse sich aus Daten gewinnen lassen.

 

#BI #BUSINESSINTELLIGENCE #REPORTING

 


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