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Information zur aktuellen Umstellung bei Google Shopping

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31 Januar 2013 | Google Shopping | No Comments

Was wird sich bei Google Shopping verändern?

Google wird die Produktsuche (Google Shopping) kostenpflichtig zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren wird ein Google AdWords Konto bzw. die Verknüpfung mit einem solchen Voraussetzung sein, um noch auf Google Shopping zu erscheinen.

Für das Ranking bei Google Shopping ist dann eine Mischung der gewohnten Relevanzkriterien die an jeden Datenfeed angelegt werden, wie beispielsweise individuelle Titel und Beschreibungen und aktuelle Daten sowie Gebote entscheidend. Die Produkteinträge in der aktuellen Form werden laut Angaben von Google noch einige Monate sichtbar bleiben, es lohnt sich jedoch jetzt bereits die Verknüpfung mit Google AdWords vorzunehmen und Product Listing Ads einzurichten.

Google treibt damit seine angekündigte Qualitätsoffensive im Bereich Merchant Center voran. Es wird immer wichtiger werden auf korrekt gepflegte und aktuelle Datenfeeds bei Google Shopping zu achten.

Wann treten die Änderungen in Kraft?

Ab Februar 2013 wird es die ersten großen Änderungen geben. Google gibt an, bis Q2 mit der Umstellung von Google Shopping fertig zu sein. Ab März 2013 gelten neue, einheitliche Produktfeedspezifikationen.

Diese beinhalten einige Änderungen. So werden die Attribute für Farbe, Größe, Material und Muster nun (falls zutreffend) zu Pflichtattributen für herkömmliche Produkte (also nicht Bekleidung). Neben den genannten Attributen sind für Bekleidung auch noch die Pflichtattribute Geschlecht, Produktgruppe und Altersgruppe vorgesehen. Weitere Neuerungen bei den Produktattributen sind zunächst nicht angekündigt.

Auch aktualisierte Richtlinien für Google Shopping wird es geben.

Google Shopping war immer kostenlos. Wieso ändert sich das nun?

Google gibt an, dass die Datenqualität der Merchants bei Google Shopping in Vergangenheit häufig zu wünschen übrig ließ. Auch die Aktualität von Preisen, Verfügbarkeit und weiteren Produktattributen war häufig nicht oder nur unzureichend gegeben. Dies erhofft sich Google im Sinne der Nutzer mit den angekündigten Änderungen beheben zu können.

Was hat es mit den AdWords-Attributen für Datenfeeds in Google Shopping auf sich?

Mit den optionalen Datenfeed-Attributen adwords_grouping und adwords_labels können Sie Ihre Produkte für die Einrichtung von Product Listing Ads gruppieren. Der Unterschied beider Attribute liegt in der verfügbaren Anzahl an Instanzen, die jeweils nutzbar sind.

So können Sie mit adwords_grouping nur einen Wert vergeben, während adwords_labels mehrere Werte unterstützt. Google empfiehlt beim CPC-Preismodell auf adwords_labels zu setzen, während ein CPA-Preismodell zwingend adwords_grouping erfordert.

Beispiel:

Attribut Bezeichnung
adwords_grouping Damenschuhe
adwords_labels Damenschuhe, Damenbekleidung

Wie geht es in Zukunft weiter?

In Zukunft wird Google es auch Unternehmen die im B2B-Bereich operieren, erlauben bei Google Shopping teilzunehmen und somit den bisherigen Exklusivstatus für B2C-Kunden aufheben. Unter der BETA Google Shopping for Suppliers listet Google bisher zunächst nur Unternehmen aus dem Bereich Elektronik & Elektrotechnik. Im Gegensatz zur herkömmlichen Produktsuche sind keine Preise oder alternative Händler aufgelistet. Der User kann jedoch direkt über die Suche eine Anfrage abgeben.

Das neue „Google Verified Supplier“ Label soll dabei vertrauenswürdige Händler kennzeichnen. Preise und weitere Daten für Google Shopping for Suppliers stehen noch aus.

Haben Sie noch Fragen zu Google Shopping? Sprechen Sie uns an!

301 Weiterleitungen für Parameterurls

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25 Januar 2013 | SEO | No Comments

Beim Relaunch einer Webseite wird neben neuen Inhalten und Webseitenelementen häufig auch die URL-Struktur modernisiert. Um sowohl dem User, der die bisherige Variante einer Seite gebookmarkt hat, aber auch um der Suchmaschine schließlich die neue URL-Variante aufzuzeigen, gibt es nur eine aus SEO-Sicht gültige Möglichkeit: die 301-Weiterleitung.

Vielen wird deshalb folgender, simpler Weiterleitungsbefehl für die .htaccess-Datei ein Begriff sein:

redirect permanent /relative-bisherige-url.html http://www.neuedomain.tld/absolute-neue-url.html

Soweit, so bekannt. Versucht man jedoch mit dieser Methode Parameterurls weiterzuleiten, die so manches CMS zu erstellen vermag, wird man schnell vor Probleme gestellt. Hierbei wird nur die Basis-URL weitergeleitet, während der nicht mehr existente Parameter einfach angehängt wird. Die eigentlichen Zielseiten werden bei Verwendung der herkömmlichen Methode also gar nicht angesprochen.

Modrewrite ist die Lösung

Die Lösung dieses Problems lässt sich glücklicherweise ähnlich einfach bewerkstelligen, nämlich mit modrewrite innerhalb der .htaccess-Datei. Folgende Syntax ist unser Freund:

RewriteEngine On
RewriteCond %{QUERY_STRING} ^content=boeserparameter&m2 [NC] RewriteRule ^(.*)$ http://www.domain.tld/neue-url-artikel.html? [L,R=301]

Der Befehl RewriteEngine On muss zwingend oberhalb der Weiterleitungen stehen, da er das modrewrite initiiert bzw. ermöglicht. Die RewriteCond stellt wie der Name schon sagt, die Bedingung dar unter welcher die URL umgeschrieben werden soll. Schlussendlich erfolgt unter RewriteRule die Definition der Ziel-URL. Wichtig hierbei ist es das “?” am Ende der URL zu platzieren. Dieses wird nicht in die URL einfließen sondern dient zum Abschluss der Anweisung.

Auf diese Art und Weise lässt sich mit den 2 Befehlen RewriteCond und RewriteRule eine jeweilige gewünschte URL weiterleiten. Kennt ihr andere Lösungen um Parameterurls weiterzuleiten, wenn es diese bereits in den Google-Index geschafft haben?