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Der Unterschied zwischen First- und Third-Party Cookies

Author | sebastian.pospischil@udg.de
11 Dezember 2012 | AnalyticsTechnik | No Comments

Ein Cookie ist ein Textpaket das von einer Website erstellt und im Web-Browser gespeichert wird. Prinzipiell wird zwischen First- und Third-Party Cookies unterschieden.

 

First-Party Cookies

Google Analytics nutzt ausschließlich First-Party-Cookies. First-Party Cookies werden von Browsern nicht domainübergreifend zugänglich gemacht. Google Analytics verwendet Cookies ausschließlich, um aussagekräftige Berichte über die Besucher einer Website zu bekommen.

 

Third Party Cookies

Ein Third-Party-Cookie wird durch einen Dritten gesetzt, also nicht durch die eigentliche Website, auf der man sich gerade befindet. Google Adwords verwendet beispielsweise Third-Party Cookies um Daten für Remarketing Kampagnen zu sammeln.

Der Nachteil bei 3rd-Party-Cookies besteht darin, dass diese per Default von einigen Browsern blockiert werden (z.B. Safari).

Der Vorteil von 3rd-Party-Cookies liegt darin, dass die Implementierung technisch einfacher als ein First-Party Cookie Tracking. So muss beispielsweise in Google Analytics beim Tracking mehrere Domains Cross Domain Tracking Implementiert werden. Damit lassen sich First-Party Cookies auf andere Domains übertragen.

 

Ausblick

In Bezug auf Google Analytics stellt vor allem das Cross Domain Tracking eine erhebliche Herausforderung dar, wenn ein Projekt viele unterschiedliche Domains aufweist und diese unter der gleichen ID getrackt werden sollen. Allerdings sind die Daten akkurater, da First-Party Cookies durch die Browser nicht blockiert werden.

Mit dem Launch von Universal Analytics wird diese Problematik jedoch relativiert. Hier lässt sich die Visitor Journey über eine eindeutige ID erfassen, was nicht nur das Cross Domain Tracking erheblich vereinfacht, sondern auch ein Cross Device Tracking möglich macht.

 

Usecase: Zieltrichter nutzen, um Bestellprozess zu Optimieren

Author | philipp.schneider@udg.de
7 Dezember 2012 | Analytics | No Comments

USECASE: Mit Google Analytics soll visualisiert werden, wie sich die Nutzer durch die unterschiedlichen Schritte des Bestellvorgangs (Warenkorb, Dateneingabe, Bestellübersicht) bis zur Bestätigungsseite bewegen. Diese Erkenntnisse sollen genutzt werden, um mögliches Optimierungspotenzial des Bestellprozesses zu erkennen.

LÖSUNG: Durch Einrichten eines Ziels mit Zieltrichter wird in Google Analytics exakt visualisiert, wie sich die Besucher durch die einzelnen Bestellschritte bewegen.

Der Prozessfluss kann nun anschaulich visualisiert werden:

Im Interface sieht man nun, wie die Nutzer zwischen den einzelnen Schritten hin- und her navigieren und wo sie den Bestellprozess verlassen. Diese Informationen geben Aufschluss über mögliches Optimierungspotential. Ist wie in diesem Beispiel die Absprungrate bei den Zahlungsinformationen recht hoch, so sollte überprüft werden, ob alle relevanten Zahlungsmöglichkeiten angeboten werden.