Stichworte zu den UX-Trends

Flat, SVG und Augmented mit Voice

Noch nie haben Design und UX eine wichtigere Rolle gespielt als in der heutigen Zeit. Design muss sich ständig als Disziplin anpassen, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Ein paar Schlagwörter aus den Trends für 2018.

 

(Foto: Joanna Kosinska/unsplash.com)

(Foto: Joanna Kosinska/unsplash.com)

 

One-Pager

 

Websiten sollen derzeit einfach und modern sein. Das ist auch der Grund, warum immer mehr OnePager auftauchen. Außerdem steigt die Anzahl der Smartphone-User mit jedem Tag, die im Design mit Priorität berücksichtigt werden müssen. Natürlich muss die Website auch responsive bleiben.

 

Flat Design

 

Wie auch in 2017 wird sich der Flat Design fortsetzen, mit Mustern, Linien, Kreisen, geometrischen Formen und hellen, auffallenden Farben! Leider wird hierdurch das Grafikdesign als Teil eines gewöhnlichen Webdesigns eingeschränkt, weil man durch den Einsatz von Flat Design gewisse Faktoren berücksichtigen muss, die entsprechend reduzierte Vorgaben mit sich bringen. Fakt ist dennoch, dass “Design“ ein erhebliches Potenzial hat, das bis jetzt noch nicht vollständig ausgeschöpft wurde. 2018 werden wir sehen, wie sich grafische Illustrationen immer mehr durchsetzen.

 

Typographie

 

Typographie ist und bleibt ein beliebtes Tool, um Gefühle zu wecken und eine Persönlichkeit für Produkte herauszubilden.

 

Bildformat SVG

 

Schöne auffällige Bilder machen auch in 2018 eine gute Website aus. Aber auch hier wird sich einiges ändern: PNG-, JPG- und sogar GIF-Bilder werden der Vergangenheit angehören. In der modernen Welt wird mehr Wert auf die Qualität der Bilder gelegt. SVG (Scalable Vector Graphics) könnte die Nummer eins der beliebtesten Erweiterungen sein.

 

Neben Bildern gewinnen auch Animationen und Videos immer mehr die Oberhand. Zwar sagt ein Bild schon mehr als tausend Worte, aber ein bewegtes Bild (Video) erregt noch mehr Aufmerksamkeit. Ein Video kann für Marketing, Storytelling und eine moderne Variante der traditionellen Fotografie verwendet werden.

 

KI

 

Die zunehmende Entwicklung von Chatbots bietet immer mehr Möglichkeiten, ein zeitsparendes Design einzurichten. Durch die erheblichen Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz können neben grafischen Nutzerschnittstellen (GUI) oder text-basierten UIs (Chat-Bots) auch Spracherkennung und Sprachausgabe als weiteres Kommunikationsmittel angewendet werden. Conversational User Interfaces (CUI) sind plattform-unabhängig nutzbar und können sogar auf Geräten, die kein Display besitzen, eingesetzt werden.

 

Brücke zur realen Welt

 

Apps oder Produkte bilden immer mehr eine Brücke zwischen dem echten Leben und dem Internet. Kunden sollen auch außerhalb des Internets animiert werden. Perfekte Beispiele sind Snapchat Spectacles, Pokemon GO und Gesundheits- oder Fitness-Apps.

 

Augmented Reality plus Voice

 

Augmented Reality kombiniert mit Voice und künstlicher Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Auch Interfaces in Oberflächen wie in Spiegeln und Fenstern sind im Kommen: Mit Sensoren ausgestattet, direkt in Einrichtungsgegenständen verbaut und mit dem Web verbunden führen sie auf Berührung Funktionen aus oder geben Informationen wieder. Intelligente Kleidung wird zunehmend eine Rolle spielen und Interaktionen teilweise übernehmen.

 

(Foto: Samuel Zeller/unsplash.com)

(Foto: Samuel Zeller/unsplash.com)

 

Dazu kommen transluzide Oberflächen, die AR und VR je nach Bedarf mit Voice, Gestensteuerung und Sensoren oder sogar Implantaten kombinieren. Das Feedback aus der App erfolgt ebenfalls über verschiedene Wege: Statt eines klassischen Bildschirms könnten das zum Beispiel Projektionen auf Brillen, Kontaktlinsen oder direkt auf die Netzhaut sein.

 

Haptisches Feedback

 

Die haptische Rückmeldung (z.B. Vibration bei Tastendruck auf dem Handy) liefert dem Benutzer bereits einen physischen, taktilen Stimulus, wenn eine digitale Schnittstelle verwendet wird. Einige Technologieunternehmen versuchen bereits, Geruch und Geschmack zu implementieren.

 

Eine App für alles

 

Wie die Zukunft aussieht, zeigt ein Blick nach China. Dort können die Nutzer mit WeChat bereits Zahlungen abschließen, Taxis bestellen, Arzttermine buchen – alles in einer App. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann dieser Trend auch in Deutschland ankommen wird. Firmen, Shops, Websites werden sich diesem Trend anpassen müssen und durch die neue Technologie werden sich wiederrum andere Türen öffnen – durch die wir dann gehen.

 
Ertugul Yavuz

Über den Autor:

Ertugrul Yavuz macht im Rahmen seiner Ausbildung zum Mediengestalter, absolviert ein halbjähriges Praktikum bei UDG United Digital Group und unterstützt die Kollegen im Bereich Design.

 

#UX


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