Google stellt die „Google Marketing Platform“ vor

Verzahnung von Analytics 360 Suite und DoubleClick

Im Jahr 1996, als DoubleClick – damals noch unter eigener Flagge – debütierte, waren Tätigkeiten, die wir für selbstverständlich halten wie das Teilen von YouTube-Videos oder Instant Messaging, noch in weiter Ferne. Seitdem hat sich das Online-Marketing dramatisch gewandelt und ist extrem komplex geworden. Marketing-Verantwortliche brauchen Tools, um mit den geänderten Bedingungen klarzukommen.

 

(Foto: digidreamgrafix/shutterstock.com)

(Foto: digidreamgrafix/shutterstock.com)

 

Deshalb hat Google in der Nacht die Google Marketing Platform vorgestellt: eine noch engere Verzahnung der bisherigen Google Analytics 360 Suite und der DoubleClick Platform. Zukünftig werden diese beiden Plattformen unter einer Oberfläche laufen, neue Tools ermöglichen die umfassende Kontrolle der Verknüpfungen für den automatischen Datenaustausch.

 

Mit der Plattform geht Google speziell auf die Bedürfnisse großer Kunden ein. Hier war es in der Vergangenheit eine Qual, alle Systeme zu kontrollieren. Eine einheitliche Nutzerverwaltung und die Übersicht in einem Dashboard soll hier Abhilfe schaffen. Die zu Beginn offensichtlichsten Neuerungen sind neben einem Logo für die neue Suite auch Umbenennungen. Aus DoubleClick Search wird „Search Ads 360“, aus dem DoubleClick Campaign Manager und dem DoubleClick Bidmanager wird „Display & Video 360“.

 Google Marketing Platform
 

Die Google Marketing Platform gibt Firmen die Möglichkeit, spitz ausgerichtete Kampagnen zu fahren. Dabei müssen sich Marketer nicht nur auf Algorithmen verlassen, sondern können die selbst erfassten Daten der eigenen Webseiten nutzen. Grundgerüst hierfür bildet der Google Tag Manager. Hier werden alle Systeme über ein Webinterface verwaltet. Mittels Triggern werden beliebige Marketing-Tags ausgesteuert. Mit an Bord sind die klassischen Google Tags (Google Analytics, Google AdWords, DoubleClick u.a.), aber auch eine wachsende Zahl von Third Party Tags warten mit Templates. Die Liste wird ständig erweitert.

 

Sind die Google Systeme Analytics und DoubleClick mittels Google Tag Manager auf der Webseite eingerichtet, werden Daten erfasst. Hier punktet die Suite mit den herausragenden Funktionen von Google Analytics. Durch Segmentierung in Echtzeit erfassen Marketingverantwortliche die relevanten Zielgruppen. Und durch die enge Verzahnung der Suite können diese Zielgruppen direkt an DoubleClick gesendet und dort zur Vermarktung genutzt werden.

 

Mittels Google Optimize werden A/B Tests aufgesetzt, um die Conversion-Rate weiter zu optimieren. Durch die Verzahnung der Systeme können Marketer hier ebenfalls auf die Google Analytics-Daten zugreifen, um zum Beispiel eine bereits aktive Käuferschaft aus Experimenten auszuschließen.

 

Google Surveys schließlich bietet das schnelle Einholen von Kundenmeinungen. Entweder auf der eigenen Webseite, aber auch eine Aussteuerung an relevante Zielgruppen auf Partner-Seiten von Google ist möglich.

 

Alle Ergebnisse werden schließlich in Google DataStudio ansprechend und volldynamisch reportet. Eine wachsende Zahl an Connectoren bindet auch Drittsysteme wie Facebook oder Criteo ein, die Google Tools sind ohnehin an Bord.

 

Mit der Marketing Platform geht Google konsequent den Weg weiter hin zu einer vernetzen Systemlandschaft. Alle Tools arbeiten Hand in Hand und ermöglichen es Firmen, ihre Marketingbudgets zielgerichtet auszusteuern.

 

UDG United Digital Group ist für alle Tools der Marketing Platform zertifiziert.

 
 
philipp-schneider

Über den Autor:

Als Specialist Digital Analytics beschäftigt sich Philipp Schneider täglich mit allen Themen rund um Tracking, Reporting und Conversion-Optimierung. Ob hochkomplexe Implementierungen mit dem Google Tag Manager oder 08/15-Tracking-Snippet – es gibt immer spannende Ansatzpunkte, um eine Webseite oder App weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen zu erschließen.

 

#GOOGLE #MARKETING


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